Definition Modelling (NLP):
Modelling ist eine der zentralen Säulen des NLP – und die Methode, aus der NLP überhaupt entstanden ist.
Beim Modelling geht es darum, Spitzenleistungen zu analysieren, verstehbar zu machen und in eigene Strategien zu übersetzen.
→ Der Grundgedanke: Wenn jemand etwas besonders gut kann – lässt sich lernen, wie. Das bedeutet: Nicht was jemand tut, ist entscheidend – sondern wie er oder sie denkt, fühlt, wahrnimmt, entscheidet, handelt.
Anwendung Modelling (NLP):
Modelling wird im NLP eingesetzt, um:
exzellente Verhaltensweisen zu entschlüsseln
Denk- und Entscheidungsmuster zu identifizieren
innere Zustände, Werte und Überzeugungen zu erfassen
daraus übertragbare Lernmodelle zu entwickeln
Anwendungsfelder:
→ Wer gut modelliert, kann nicht nur lernen, sondern schneller, gezielter und nachhaltiger wachsen.
Durchführung Modelling (NLP):
Ein typisches NLP-Modelling umfasst mehrere Schritte:
Vorbild wählen
– Wer kann etwas, das du lernen willst? Was genau macht diese Person exzellent?
Kalibrieren & Beobachten
– Welche Muster zeigen sich auf Verhaltensebene (Sprache, Mimik, Körpersprache)?
– Was passiert innerlich (Strategien, Überzeugungen, Aufmerksamkeit)?
Struktur erfassen
– Woraus besteht die „Strategie der Exzellenz“?
– Was ist bewusst, was unbewusst? (Submodalitäten, Werte, Glaubenssätze)
Übertragen & testen
– Wie kannst du das Verhalten kontextsensibel übernehmen und anpassen?
– Was brauchst du, um den neuen Stil zu verkörpern?
Modelling ist keine bloße Imitation, sondern ein Prozess, bei dem Verständnis, Flexibilität und Integration im Vordergrund stehen.
Beispiel Modelling (NLP):
Ein Coach möchte lernen, wie eine Kollegin besonders wirkungsvoll mit Krisen arbeitet. Er beobachtet sie bei Sitzungen, führt Interviews, analysiert Sprachmuster und innere Strategien.
Er findet heraus: Sie arbeitet stark mit visuellen Submodalitäten, nutzt gezielt Raumverankerungen, und ihr innerer Zustand ist geprägt von „radikaler Präsenz“ und „wohlwollender Klarheit“.
→ Er übernimmt ihre Herangehensweise – nicht als Kopie, sondern als innere Landkarte, die er mit seiner eigenen Persönlichkeit verbindet.
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Systemischer Kontext:
Modelling wirkt nicht nur individuell.
In systemischen Kontexten hilft es, Feldkompetenz und Beziehungsmuster zu modellieren – z. B. bei:
→ Systemisches Modelling betrachtet nicht nur die Person, sondern das gesamte Feld, in dem Exzellenz sichtbar wird.
Verwandte Begriffe: