Vom Eckbüro zur Berufung.

Dr. Susanne Lapp

Ich helfe Menschen, psychologische Muster, unbewusste Loyalitäten und familiäre Prägungen zu lösen, die sie oft seit Jahren ausbremsen.

Damit sie nicht länger gegen Wände laufen, die lange vor ihnen gebaut wurden.

Die gewohnte Welt

Mein Weg begann als Volkswirtin und Bankkauffrau

Ich komme aus der Welt der Zahlen, nicht aus dem Wolkigen.

Ich habe Bankkauffrau in einem der großen Bankentürme Frankfurts gelernt und dann Volkswirtschaft studiert, bis zur Promotion.

Ein Weg, der Sicherheit versprach und sie auch hielt. Ich konnte analysieren, ordnen, begründen. Jahre meines Lebens habe ich vor Excel-Sheets verbracht. Ich hatte mich mit dieser Welt arrangiert.

Es ging schnell nach oben. Referatsleiterin mit Anfang dreißig, Abteilungsleiterin mit Mitte dreißig. Dienstwagen, Eckbüro. Von außen war das ein gelungenes Leben. Und ich war gut darin.

Was ich damals nicht ahnte: dass dieser Hintergrund einmal ein wichtiges Pfund sein würde. Wer aus der Welt der Bilanzen kommt, nimmt nichts auf gut Glück an. Diese Haltung habe ich nie abgelegt.

Und trotzdem. Bei aller Liebe zu den Zahlen, etwas fehlte. Immer.

Dr. Susanne Lapp, ca. 2006
Bei einer Podiumsdiskussion, ca. 2006

Der Ruf

Warum mir äußerer Erfolg nicht mehr reichte

Mir fehlte nicht der Kontakt. Mir fehlte die Tiefe.

Irgendwann wechselte ich in die Unternehmenskommunikation. Jetzt hatte ich mit Menschen zu tun, den ganzen Tag. Und trotzdem blieb es an der Oberfläche. Was mir fehlte, war Tiefe. Und Entwicklung, echte Veränderung, bei mir und bei anderen.

Stattdessen langweilte ich mich. Ich geriet in einen Konflikt nach dem anderen mit meinem Vorgesetzten. Und nachts wurde mein Körper laut: Panikattacken. Das sichere Leben, von dem alle sagten, ich hätte es geschafft, machte mich krank.

Bis zu einem eisigen Wintermorgen. Ich saß nach einer durchwachten Nacht in meinem Büro und sah die Sonne über dem verschneiten Flughafen aufgehen. In diesem Moment fasste ich einen Entschluss, schlicht und unmissverständlich: Dieser Scheiß muss ein anderer werden.

Der WildWechsel · Die Schwelle

Der Aufbruch, der meinem Institut den Namen gab

WildWechsel ist der Moment, in dem du die vertraute Weide verlässt.

Ich bin nicht von heute auf morgen gesprungen. Ich kenne die Welt der Zahlen zu gut, um alles auf eine Karte zu setzen. An den Wochenenden begann ich, mich ausbilden zu lassen. Anfangs nicht, um Trainerin zu werden, sondern um meine Panikattacken loszuwerden.

Und es wirkte. Die Methoden, die ich später unterrichten sollte, halfen zuerst mir. So wusste ich, dass sie echt sind. Nicht weil es in einem Buch stand, sondern weil ich es selbst erlebt hatte.

Also baute ich das Neue neben dem Sicheren auf. Ich schraubte ein Schild an die Hauswand, schob einen zweiten Sessel in mein Arbeitszimmer und nannte das Ganze ab sofort Coaching-Raum. Aufstellungen machte ich in der Küche. Weit weg vom Eckbüro, und viel näher an dem, was ich wirklich wollte.

Ein Wildwechsel ist in der Natur der Pfad, auf dem Tiere von den abgegrasten Weiden aufbrechen, hin zu neuen, grünen Auen. Genau das tat ich, Schritt für Schritt.

Als ich 2012 sprang, war ich fertig ausgebildete NLP-Trainerin und Coach. Gesprungen bin ich erst, als beides feststand: dass ich mein Handwerk beherrschte und dass die Zahlen trugen. Die Volkswirtin in mir hat nie auf gut Glück gewettet, auch bei der wichtigsten Entscheidung meines Lebens nicht.

Dass ein Tiger das Zeichen von WildWechsel wurde, ist kein Zufall. Er ist mein Krafttier und steht für den Mut, die Schwelle zu überschreiten, und für das Wilde, das man dafür braucht.

1.Praxisschild Dr. Susanne Lapp
Dr. Susanne Lapp im Coachingraum
Im Coaching-Studio, 2024

Mein Handwerk

Mein Ansatz: systemisches und traumasensibles NLP

Ich rechne. Und ich sehe.

In mir wohnen zwei. Die mit den 15 Punkten im Mathe-Leistungskurs, die nichts auf gut Glück glaubt und alles prüft. Und die, die weit in Systeme hineinsieht, dorthin, wo die Verstrickungen liegen und die Lasten, die niemand benannt hat. Die Muster erkennt, wo andere nur einzelne Ereignisse sehen. Die meisten Menschen haben das eine oder das andere. Meine Arbeit lebt davon, dass ich beides bin: das Maß und die Hellsicht.

Das Maß sorgt dafür, dass alles überprüfbar bleibt. Viele Menschen kommen zu mir, weil sie glauben, sie seien zu sensibel, zu schwach oder nicht konsequent genug. Sie haben Bücher gelesen, Seminare besucht und verstehen ihre Probleme oft erstaunlich gut. Und trotzdem verändert sich nichts.

In meiner Arbeit zeigt sich immer wieder etwas anderes: Die meisten Menschen scheitern nicht an mangelnder Disziplin. Sie laufen gegen Muster, Loyalitäten und Verstrickungen, die lange vor ihnen entstanden sind. Gegen Wände, die sie nicht selbst gebaut haben.

Genau dort setzen wir an.

Veränderung folgt bei mir Regeln, die man lernen kann. Eine davon habe ich früh begriffen: Verstehen allein verändert nichts. Du kannst dein Muster bis ins Letzte durchschauen und trotzdem morgen wieder hineinlaufen. Veränderung passiert tiefer.

Dorthin führt mich diese Fähigkeit, Zusammenhänge wahrzunehmen, die oft lange verborgen bleiben. Manche nennen es Hellsicht.

Sie zeigt mir, dass die Lasten, die ein Mensch trägt, nie nur seine eigenen sind. Deshalb arbeite ich systemisch, mit Blick auf das ganze Geflecht, aus dem ein Mensch kommt. Und weil diese Arbeit Tiefes berührt, arbeite ich traumasensibel, sicher genug, dass auch das seinen Platz hat, was sonst niemand anschaut.

Genau aus dieser Spannung entsteht, was ich tue: Veränderung, die man messen kann, und Tiefe, die man spürt.

Schwarz auf weiß: NLP wirkt

NLP wirkt – Ich bin Mit-Autorin
Autorin bei Gabal

Dass NLP wirkt, behaupte ich nicht nur. Ich habe daran mitgeschrieben.

Ich bin Mitautorin von „NLP wirkt“, erscheint am 28. Juli bei GABAL.

Jetzt vorbestellen. Entweder direkt bei mir oder überall, wo es Bücher gibt.

Die Rückkehr mit dem Geschenk

Seit 2012 begleite ich Menschen durch ihren WildWechsel

Ich bin meinen Weg gegangen, damit du deinen nicht allein gehen musst.

Aus dem Schild an der Hauswand wurde ein Institut. Aus dem zweiten Sessel wurden Seminarräume, ein Team und Ausbildungen, die Menschen aus dem gesamten DACH-Raum besuchen. Was in meiner Küche begann, hat seither viele Hundert Menschen auf ihrem Weg begleitet.

Das ist der Sinn meiner eigenen Geschichte: Ich kenne die durchwachten Nächte, den Mut, der dazugehört, und den Moment, in dem es trägt. Ich war selbst dort, wo du gerade stehst. Deshalb weiß ich, dass es einen Weg hinaus gibt, und wie er sich gehen lässt.

Mein Name, Susanne, ist Persisch und bedeutet auf Deutsch Lilie, die Blume der Erneuerung. Für das, was ich heute tue, gibt es kein schöneres Bild.

Blick in die NLP-Ausbildung

In der Mitte der Nacht beginnt der neue Tag

Lebensmotto

Zahlen, Daten, Fakten und mehr über Susanne:

Wer ich geworden bin

Wofür ich heute stehe

Diese Werte habe ich nicht erfunden. Ich habe sie erfahren.

Vier Worte fassen zusammen, was mir von diesem Weg geblieben ist. An ihnen richte ich aus, was ich tue.

  • Mut. Ich weiß, was es kostet, die vertraute Weide zu verlassen. Deshalb verlange ich von niemandem den Sprung, den ich nicht selbst gewagt habe. Ich gehe den Weg mit.
  • Machen. Ich habe nicht von Veränderung geträumt, ich habe ein Schild an die Wand geschraubt. Reden allein bewegt nichts. Bei mir wird geübt, gearbeitet, getan.
  • Miteinander. Den eigenen Wechsel geht niemand gern allein. Ich gebe dir das Gegenüber, das hält, ehrlich ist und mitgeht.
  • Magie. Was bei mir wie Magie aussieht, ist beides zugleich: ein Handwerk, das Regeln folgt, und eine Hellsicht, die tiefer reicht. Ich glaube nicht an Wunder. Ich arbeite an ihnen.
Dr. Susanne Lapp
Deine Heldenreise beginnt

Deine Heldenreise beginnt

Lerne mich kennen

Jetzt bist du dran.

Du hast meine Geschichte gelesen. Und wenn du bis hierher gekommen bist, dann kennst du das Gefühl, das mich damals umgetrieben hat. Du stehst an deiner eigenen Schwelle.

Bei dir trägt es einen anderen Namen als bei mir. Nicht Panikattacken, sondern Erschöpfung, Konflikte, Selbstzweifel oder das Gefühl, trotz aller Anstrengung nicht wirklich voranzukommen.

Viele glauben lange, mit ihnen stimme etwas nicht.

Meine Erfahrung ist eine andere: Die meisten Menschen scheitern nicht an sich selbst. Sie verheddern sich in Mustern, Verstrickungen und Loyalitäten, die älter sind als sie selbst.

Die gute Nachricht: Was gelernt wurde, kann verändert werden. Was verstrickt wurde, kann gelöst werden.

Diesen Weg kenne ich. Und du musst ihn nicht allein gehen.

Wenn du herausfinden willst, was dich wirklich zurückhält und welcher nächste Schritt für dich stimmt, dann lass uns reden. Ohne Druck. Ohne Verpflichtung. Aber mit der Möglichkeit, dass genau hier dein eigener WildWechsel beginnt.

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