Dein NLPedia – das systemische NLP Lexikon von WildWechsel– für Coaches, Trainer*innen und alle, die NLP fundiert anwenden wollen
Generalisierung ist eine der drei zentralen Kategorien im Meta-Modell der Sprache des NLP – neben Tilgung und Verzerrung.
Generalisierung bedeutet, dass aus einzelnen Erfahrungen eine allgemeingültige Regel abgeleitet wird.
Das ist neurologisch sinnvoll: Ohne Generalisierung könnten wir nicht lernen. Problematisch wird sie jedoch, wenn sie zur starren inneren Wahrheit wird – und damit Wahrnehmung und Handlungsspielraum einschränkt.
Typische sprachliche Marker für Generalisierung sind:
Generalisierungen sind im Coaching besonders relevant, wenn:
Typische Beispiele:
Im NLP werden Generalisierungen durch gezielte Fragen überprüft:
Ziel ist nicht, die Aussage zu entkräften – sondern Flexibilität zurückzugeben.
Ein Klient sagt: „Ich verliere immer, wenn es um Beförderungen geht.“
Durch Nachfragen wird deutlich:
→ Aus „immer“ wird „zweimal unter bestimmten Bedingungen“.
Das verändert nicht nur die Sprache, sondern die Identität. Plötzlich wird Veränderung möglich.
Systemisch betrachtet sind viele Generalisierungen Ausdruck von:
Eine Generalisierung ist oft eine Schutzstrategie, die aus einer früheren Erfahrung entstanden ist.
Im Coaching geht es daher nicht darum, sie „wegzudiskutieren“, sondern:
So wird aus einer starren Generalisierung wieder eine bewusste Wahl.