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Trance bezeichnet im NLP einen veränderten Bewusstseinszustand, in dem die Aufmerksamkeit nach innen gerichtet ist und äußere Reize in den Hintergrund treten.
In Trance ist der Zugang zu inneren Bildern, Emotionen, Erinnerungen und unbewussten Prozessen erleichtert. Menschen sind häufig fokussierter, aufnahmefähiger und reagieren stärker auf innere Vorstellungen als auf äußere Ablenkungen.
Neurophysiologisch geht Trance oft mit einer Veränderung der Hirnwellenaktivität einher:
In tieferen Trancezuständen können auch Übergänge in Delta-Bereiche auftreten (z. B. bei sehr tiefer Entspannung).
Trance ist dabei kein außergewöhnlicher Zustand, sondern etwas Alltägliches:
Tagträumen, völliges Aufgehen in einer Tätigkeit oder das „Autopilot-Fahren“ sind typische Beispiele.
Trance wird im NLP gezielt genutzt, um:
Typische Einsatzfelder:
Trance kann dabei sehr unterschiedlich gestaltet sein:
von sanft-permissiv (einladend) bis direktiv (klar geführt).
Ein Klient fühlt sich in Entscheidungssituationen blockiert und „kommt mit dem Kopf nicht weiter“.
Im Coaching wird eine Trance eingeleitet:
In diesem Zustand entsteht ein klares inneres Bild:
Er sieht sich in zwei möglichen Zukunftsszenarien – und spürt deutlich, welches sich stimmiger anfühlt.
→ Die Entscheidung entsteht nicht durch Analyse, sondern durch inneres Erleben.
Systemisch betrachtet ist Trance ein Raum, in dem tieferliegende Dynamiken sichtbar und erfahrbar werden.
In Trance können sich zeigen:
Durch die veränderte neuronale Aktivität (Alpha/Theta) wird der Zugang zu diesen Ebenen erleichtert, da kontrollierende, analytische Prozesse (Beta) in den Hintergrund treten.
Wichtig ist:
Trance ist kein Kontrollverlust, sondern ein Zustand, in dem Menschen oft mehr Zugang zu sich selbst haben als im Alltagsbewusstsein.
Im NLP ist Trance eng verbunden mit:
Die Veränderung der Aufmerksamkeit – und oft auch der Hirnwellenfrequenz – unterstützt dabei, dass neue Verknüpfungen entstehen und Inhalte nicht nur verstanden, sondern erlebt werden.