Das systemische NLP Lexikon von WildWechsel– für Coaches, Trainer*innen und alle, die NLP fundiert anwenden wollen
Repräsentationssysteme beschreiben im NLP die Art und Weise, wie Menschen ihre inneren Erfahrungen über Sinneskanäle strukturieren und speichern.
Die zentralen Systeme sind:
Diese Systeme werden im NLP unter dem Begriff VAKOG zusammengefasst.
👉 Jeder Mensch nutzt alle Systeme, aber oft mit individuellen Schwerpunkten.
Die Arbeit mit Repräsentationssystemen ist zentral, wenn:
Typische Anwendungen:
Durch das Verständnis der Repräsentationssysteme wird Kommunikation:
👉 präziser
👉 anschlussfähiger
👉 wirkungsvoller
Ein Klient sagt: „Ich sehe einfach keine Lösung.“
Der Coach greift das visuelle System auf: „Wie würde es aussehen, wenn es eine Lösung gäbe?“
Oder wechselt bewusst das System: „Was würde sich für dich verändern, wenn es sich gut anfühlt?“
→ Der Zugang verändert sich und damit auch die Denkmöglichkeiten.
Systemisch betrachtet sind Repräsentationssysteme nicht nur individuell, sondern auch geprägt durch:
Beispiele:
Zudem können bestimmte Systeme über- oder unterentwickelt sein, z. B.:
Im Coaching kann es hilfreich sein: neue Zugänge zu eröffnen und vernachlässigte Systeme zu aktivieren.
Im NLP sind Repräsentationssysteme eine zentrale Grundlage für:
Die Grundannahme: Erleben ist nicht „objektiv“, sondern wird über Sinneskanäle konstruiert.
Das bedeutet:
Wenn sich die innere Repräsentation verändert, verändert sich auch das Erleben.