Dein NLPedia – das systemische NLP Lexikon von WildWechsel– für Coaches, Trainer*innen und alle, die NLP fundiert anwenden wollen
Embodiment beschreibt den engen Zusammenhang zwischen Körper, Emotion und Kognition. Im NLP und in verwandten Ansätzen bedeutet das: Wie du denkst und fühlst, zeigt sich im Körper und wie du deinen Körper nutzt, beeinflusst dein Denken und Fühlen.
Der Körper ist damit nicht nur Ausdruck innerer Zustände, sondern auch ein direkter Zugang zur Veränderung.
Haltung, Atmung, Bewegung, Muskeltonus und Rhythmus wirken unmittelbar auf das Nervensystem und damit auf Wahrnehmung, Emotion und Verhalten.
Embodiment wird im Coaching gezielt eingesetzt, wenn:
Typische Interventionen:
Embodiment macht Veränderung unmittelbar erfahrbar, nicht nur verständlich.
Eine Führungskraft wirkt in Meetings unsicher, obwohl sie fachlich kompetent ist.
Im Coaching wird nicht nur über Gedanken gesprochen, sondern körperlich gearbeitet:
Bereits nach kurzer Zeit verändert sich:
→ Der neue Zustand entsteht nicht durch Denken, sondern durch körperliche Erfahrung.
Systemisch betrachtet ist der Körper oft der Ort, an dem sich biografische und systemische Erfahrungen speichern.
Beispiele:
Embodiment ermöglicht hier:
Der Körper wird damit zum Diagnose- und Interventionsraum zugleich.
Im Coaching geht es daher darum:
Im NLP ist Embodiment eng verbunden mit:
Viele NLP-Techniken wirken deshalb so stark, weil sie nicht nur kognitiv, sondern auch körperlich verankert sind.
Die zentrale Idee:
Veränderung wird stabil, wenn sie im Körper erlebt wird.