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Downtime bezeichnet im NLP einen Zustand, in dem die Aufmerksamkeit nach innen gerichtet ist und die Person zeitweise weniger im äußeren Kontakt ist.
Typisch für Downtime ist:
Downtime ist damit eine Form von leichter Alltagstrance und oft Voraussetzung für tiefergehende innere Prozesse.
Downtime ist im Coaching besonders relevant, weil sie anzeigt, dass ein Klient:
Typische Situationen, in denen Downtime entsteht:
Für Coaches ist es wichtig:
👉 Downtime nicht zu unterbrechen, sondern Raum zu geben
Ein Klient wird gefragt:
👉 „Was wäre für dich wirklich wichtig, wenn du ganz ehrlich bist?“
Er schaut nach unten, wird still, reagiert zunächst nicht.
→ Klassische Downtime.
Ein unerfahrener Coach würde vielleicht sofort nachfragen.
Ein erfahrener Coach wartet.
Nach einigen Momenten hebt der Klient den Blick und sagt:
„Ich glaube, ich habe mir das die ganze Zeit nicht erlaubt.“
→ Die Antwort entsteht in der Downtime.
Systemisch betrachtet ist Downtime ein Zustand, in dem:
Gleichzeitig kann Downtime auch eine Schutzfunktion haben:
Deshalb ist es wichtig zu unterscheiden:
👉 Ist die Downtime ein produktiver innerer Prozess?
👉 Oder ein Rückzug aus Überforderung?
Je nach Kontext braucht es:
Im NLP wird Downtime bewusst genutzt, insbesondere in Verbindung mit:
Viele Interventionen zielen darauf ab, Downtime zu ermöglichen, weil in diesem Zustand:
👉 das bewusste Denken in den Hintergrund tritt
👉 und tiefere Verarbeitungsprozesse stattfinden können
Downtime ist damit kein „Nichtstun“, sondern ein Zustand von innerer Aktivität.