Das systemische NLP Lexikon von WildWechsel– für Coaches, Trainer*innen und alle, die NLP fundiert anwenden wollen
Ein Ambivalenzkonflikt beschreibt einen inneren Konflikt, bei dem eine Person gleichzeitig gegensätzliche Wünsche, Bedürfnisse oder Ziele erlebt.
Ein Teil möchte in eine bestimmte Richtung gehen; ein anderer Teil hält dagegen. Dadurch entsteht häufig:
Typisch ist das Gefühl: „Ich will, aber ich will auch nicht.“
Im NLP wird ein Ambivalenzkonflikt nicht als Schwäche verstanden, sondern als Hinweis darauf, dass mehrere bedeutsame Anteile oder Werte gleichzeitig aktiv sind.
Die Arbeit mit Ambivalenzkonflikten ist besonders relevant, wenn:
Typische Beispiele:
Im Coaching geht es darum:
Eine Frau möchte sich selbstständig machen.
Ein Teil in ihr sagt:
👉 „Endlich frei arbeiten und eigene Ideen umsetzen.“
Ein anderer Teil sagt:
👉 „Das ist zu riskant. Du brauchst Sicherheit.“
→ Es entsteht ein Ambivalenzkonflikt:
Im Coaching wird deutlich: Beide Seiten verfolgen legitime Bedürfnisse.
Erst als beide Perspektiven gewürdigt werden, entsteht Bewegung:
→ Der Konflikt wird nicht „wegargumentiert“, sondern integriert.
Systemisch betrachtet entstehen Ambivalenzkonflikte oft durch:
Beispiele:
Dadurch wirken manche Entscheidungen emotional viel größer, als sie objektiv erscheinen.
Wichtig ist deshalb:
👉 Nicht jede innere Stimme gehört wirklich zur eigenen Identität.
Im Coaching kann es notwendig sein zu klären:
Im NLP werden Ambivalenzkonflikte häufig bearbeitet über:
Dabei ist entscheidend:
👉 Beide Seiten haben meist eine positive Absicht.
Veränderung entsteht nicht durch Unterdrückung einer Seite, sondern durch: