Dein NLPedia – das systemische NLP Lexikon von WildWechsel– für Coaches, Trainer*innen und alle, die NLP fundiert anwenden wollen
Die Vorannahmen des NLP sind Grundhaltungen über Menschen, Kommunikation und Veränderung. Sie sind nicht im wissenschaftlichen Sinne „wahr“, sondern als nützliche Modelle zu verstehen – pragmatische Arbeitsannahmen, die Veränderung erleichtern.
Sie bilden das ethische und methodische Fundament des Neurolinguistischen Programmierens.
Im NLP geht man davon aus: Wenn du die Welt durch diese Haltungen betrachtest, arbeitest du wirksamer, klarer und ressourcenorientierter.
Die NLP-Vorannahmen helfen besonders in folgenden Kontexten:
Viele NLP-Ausbildungen starten mit den Vorannahmen, weil sie Haltung und Kommunikation tiefgreifend verändern können.
Ein Teamleiter ist frustriert über einen Mitarbeiter, der „ständig Widerstand zeigt“. Statt diesen als Problemträger zu labeln, arbeitet der Coach mit einer NLP-Vorannahme:
👉 „Jedes Verhalten hat eine positive Absicht.“
Im Gespräch zeigt sich: Der Mitarbeiter hat Sorge, dass durch die Veränderung seine Kernkompetenz entwertet wird. Er verteidigt also unbewusst seinen Wert.
Mit dieser neuen Sichtweise entsteht ein anderer Dialog: weniger Konfrontation, mehr Verständnis und ein gemeinsames Ziel: Sicherheit UND Weiterentwicklung.
Viele Vorannahmen des NLP sind anschlussfähig an systemisches Denken:
Wer systemisch denkt, kann die NLP-Vorannahmen nutzen, um Verantwortung zu klären, Loyalitäten zu erkennen und Entwicklungsräume zu öffnen.
Hier eine Auswahl zentraler NLP-Vorannahmen:
Psychologische Kompetenz kann man lernen.
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