Dein NLPedia – das systemische NLP Lexikon von WildWechsel– für Coaches, Trainer*innen und alle, die NLP fundiert anwenden wollen
Der Systemische Re-Imprint ist eine Weiterentwicklung des klassischen Re-Imprint aus dem NLP (verbunden mit den Namen Klaus Grochowiak und Dr. Susanne Lapp).
Während beim ursprünglichen Format eine belastende Ursprungssituation aufgesucht und mit neuen Ressourcen „überschrieben“ wird, berücksichtigt der systemische Re-Imprint zusätzlich:
Es geht nicht nur darum, eine Erinnerung emotional zu verändern, sondern zu prüfen:
👉 Gehört das, was ich dort erlebt habe, wirklich zu mir oder trage ich etwas für ein anderes System?
Der systemische Re-Imprint verbindet also Ressourcenarbeit mit systemischer Entflechtung.
Der systemische Re-Imprint wird besonders eingesetzt, wenn:
Besonders im Kontext von:
Eine Frau reagiert in Konflikten mit ihrem Vorgesetzten übermäßig unterwürfig, obwohl sie fachlich souverän ist.
Im klassischen Re-Imprint würde man:
Im systemischen Re-Imprint wird zusätzlich gefragt:
Es zeigt sich: Ihre Mutter durfte in ihrer Herkunftsfamilie nie widersprechen. Der unterwürfige Anteil ist nicht nur ihr eigener Schutzmechanismus, sondern eine verinnerlichte systemische Überlebensstrategie.
Der Prozess umfasst daher:
Ergebnis: Nicht nur ein neues Verhalten, sondern eine neue innere Position im System.
Der systemische Re-Imprint basiert auf der Annahme: Nicht jede emotionale Prägung ist rein individuell.
Manche Muster entstehen durch:
Deshalb reicht es nicht immer, eine Szene „mit ressourcen neu zu überschreiben“. Manchmal muss zuerst geklärt werden:
👉 Was davon ist wirklich meins?
👉 Und was darf ich zurückgeben?
Erst danach kann echte Integration stattfinden.
Der systemische Re-Imprint verbindet damit:
Ressourcen
Teilearbeit